
Liebe Freundinnen und Freunde!
Im Rahmen der Kampagne "Schritte zur Abrüstung" wollen wir anläßlich des 8. Mai
2005 eine (oder mehrere) bundesweite Zeitungsanzeige(n) z.B. in der Frankfurter
Rundschau am 7. Mai schalten. Dafür bitten wir um Deine / Eure Unterstützung!
(Joachim Thommes (pol. Geschäftsf. DFG-VK Bundesverband), Roland Blach (Geschäftsf. DFG-VK BaWü), Thomas Rödl, (Bundessprecher DFG-VK), Joachim Schramm (DFG-VK NRW)
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8. Mai 1945 - 8. Mai 2005 - 60. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus
Kriege ächten - zivil handeln - abrüsten!
Als vor 60 Jahren, am 8. Mai 1945, der II. Weltkrieg in Europa endete, war für die Mehrheit der Menschen in den vom Krieg gezeichneten Ländern eine Erkenntnis klar: "Nie wieder"! Auf Grundlage dieser Erkenntnis wurden 1945 die Vereinten Nationen gegründet, in deren Charta sich die Mitgliedsstaaten verpflichten, auf Gewalt in ihren internationalen Beziehungen zu verzichten und sich einer überstaatlichen Rechtsordnung zu unterwerfen.
60 Jahre danach wird diese Verpflichtung zunehmend ignoriert. Nicht nur die USA und die
NATO maßen sich die Rolle eines gewaltbereiten Weltpolizisten an, um so ihre jeweiligen
Interessen durchzusetzen. Auch die Europäische Union baut zur Zeit die Fähigkeit zu
weltweiten militärischen Interventionen auf, deren Zielsetzungen sich von denen der USA
kaum unterscheiden.
Nicht Kriege wieder führbar machen sondern Kriege ächten, lautet die Forderung
zum 8. Mai 2005!
Unter dem Deckmantel der Humanität und der Bekämpfung des "internationalen
Terrorismus" werden heute wieder Kriege geführt, die dem Zugriff auf Rohstoffe und der
Absicherung von Machtansprüchen und Interessen dienen. Die Verfolgung humanitärer
Ziele verliert durch die Anwendung von Gewalt ihre Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit.
Schon heute existiert ein umfassendes Instrumentarium an zivilen Instrumenten und Methoden,
um Konflikte in und zwischen Staaten auf friedlichem Wege zu bearbeiten.
Nicht wegsehen sondern zivil handeln, ist die Konsequenz 60 Jahre nach Ende des II.
Weltkrieges!
Während in den USA die Rüstungsmaschinerie wieder auf Hochtouren arbeitet, wird auch in
der EU ein Rüstungsprojekt nach dem anderen umgesetzt. Mit Blick auf die auch bei uns
erfahrenen Schrecken des Krieges kann dies nur als Irrweg bezeichnet werden. Nur wenn die
Mittel zum Krieg beseitigt werden, kann auch die Kriegsgefahr gebannt werden.
Nicht neue High-Tech-Waffen anschaffen sondern Schritte zur Abrüstung gehen,
lautet die Forderung zum 8. Mai 2005!
Daher erwarten wir von Bundestag und Bundesregierung:
- Verzicht auf die atomare Teilhabe im Rahmen der NATO
- Schaffung einer atomwaffenfreien Zone in Deutschland
- keine Militarisierung von Konflikten durch Rüstungsexporte aus Deutschland
- keine Umrüstung der Bundeswehr zur Interventionsarmee!
- keine Militarisierung der EU!
Weitere Informationen:
www.schritte-zur-abruestung.de
www.bertha-von-suttner-preis.de